Der Molix Frog – Quak oder Quark?

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Genau dieser dürfte bei vielen nämlich der Knackpunkt bezüglich der Kaufentscheidung sein. Der Verkaufspreis liegt um die 18 Euro in Deutschland. Jeder der diese Zeilen nun liest wird sich fragen warum wer sich nun dann diesen teuren holen soll. Es gibt ja auch günstigere Frösche. Zum Beispiel hat Kahara auch einen ähnlichen oder man besorgt sich irgendwie die Lunkerhunt Frösche. Aber darum soll es hier nicht gehen, sondern um die Version von Molix.

Für den Preis hab ich einiges erwartet. Auf den ersten Blick wird man auch nicht enttäuscht. Die Verpackung ist groß und der Frosch liegt in seiner Form damit auch ja nix an die Beine kommt. Er wird neben dem naturgetreuen Beinpaar auch zusätzlich mit Fransen geliefert. Die Beine wird es ab dem Frühjahr auch als Ersatzteile geben. Sie sind robuster als sie auf den ersten Blick ausgesehen haben. In ihnen wurde nämlich ein Kevlargeflechtfaden eingearbeitet damit es auch paar Hechte mehr mit ihm aufnehmen können.

Im Vorfeld war ich aber auf die Gummimischung des Hohlkörpers gespannt. Der Körper des Supernato ist zwar schon sehr robust aber nach 5-6 guten Hechten bekommt auch er sein Fett weg, oder vielmehr Bisspuren. Das wurde etwas optimiert. Der Supernato ist im Ursprung  ja auch eher für Bass gedacht, wie der Frosch auch aber man hat weiter gedacht und optimiert dass auch andere Zielfische befischt werden können. In der Tat ist die Mischung anders. Sie fühlt sich geschmeidig an, im gleichen Zug aber deutlich zäher als die des Supernato. Die verwendeten Haken sind verdammt scharf. Hab ihn mir direkt mal in die Pfoten gehauen. So löblich teste ich das für euch hähä.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Nun konnte ich mir das Laufverhalten schon im Becken anschauen und war angetan vom ersten Moment an. Er sieht sehr naturgetreu aus. Da gibt es nichts zu meckern. Mit den Beinen hat man sogar noch die Möglichkeiten den Lauf zu variieren. Je nach Stellung hat er die Tendenz bei den leichten twitches entweder kurz unter die Oberfläche zu tauchen oder in der anderen Richtung eingestellt hüpft er über die Oberfläche. Das sind zwei Varianten. Bei den Tests hat sich herausgestellt dass er auch ohne Beine und Fransen läuft. Wenn wirklich starke Gefahr von Hängern besteht, einfach die Beine abmachen und wie ein Stickbait im aggressiven Walk the Dog über Gras und Seerosen fürhren. Wenn das mal nichts ist. So hat man für viele Situationen den passenden Köder parat.

Das war dann der kurze Einblick in die neue Molix Froschwelt. Im Sommer werden noch harte Zeiten für den Frosch anbrechen, wenn er sich mit Bass und Hecht messen muss, im direkten Vergleich gegen Kahara und Lunkerhunt. Dann wird sich zeigen ob teuer auch gut bedeutet. Teuer muss ja nicht immer ein Garant für Fänge sein.

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Über den Autor

Ich bin Andi, Saarländer seit 33 Jahren, und immer auf der Suche nach der neuen Herausforderung

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