Zielfische

Tom und Andi mit schönen Barschen

Barsch  (Flussbarsch/Perca fluviatilis)

Wir fischen gerne auf diese kleinen Punks, denn sie sind ein dankbarer Angelfisch und auch in vielen Gewässern beheimatet. Da der Barsch ein Raubfisch ist, kann man ihn sehr gut mit diversen Techniken und auch die immer mehr in Mode kommenden „Finesse Techniken“ zu einem Biss verleiten. Jedoch auch ein Wurm an der Pose oder kleine Köderfische nimmt er gerne. Auch sein Aussehen ist für meine Begriffe sehr schön. Die geteilte Rückenflosse, die roten Brust und Schwanzflossen und die schwarzen Streifen machen diesen Fisch sehr anschaulich.

Judith mit einem schönen Rapfen

Rapfen oder Schied (Aspius aspius)

Der Rapfen ist ein immer mehr in Mode kommender Fisch. In jungen Jahren ernährt er sich wie ein typischer Friedfisch. Der Rapfen hat keine Zähne, jedoch ein sehr festes, oberständiges Maul, was so manchen Ausschlitzer vielleicht auch erklärt, indem der Anschlag nicht durchkommt. Auf die räuberischen Rapfen kann man sehr gut mit Spinnern/Blinkern angeln oder was sehr viel Spaß macht, mit den sogenannten „Topwater Baits“. Der Biss kommt sehr brachial, was den Fisch für Spinnfischer mittlerweile sehr interessant macht.

Der Meter Hecht genau genommen 1,07m schicke Mutti

Hecht (Esox lucius)

Der Hecht gehört vielleicht zu den bekanntesten Fischen unserer heimischen Gewässer. Sein langestreckter Körper ist ideal für schnelle Angriffe unter Wasser gemacht. Seine nadelscharfen Zähne sind nach hinten gebogen, was es der Beute sehr schwer machen kann wieder zu entkommen.  Auch vom anglerischen kann man dem Hecht mit Blech (Spinner/Blinker), Kunstködern und dem altbewährten Köderfisch verführen. Der Hecht ist, sagen wir es mal salopp, sehr angriffslustig und auch kleine Fritten attackieren gerne mal Köder, die im Vergleich größer sind als sie selbst.

Was für ein schöner Zander

Zander (Sander lucioperca)

Der Zander gehört auch zu den barschartigen und ist wie sein kleiner Verwandter ebenfalls gut mit diversen „Finesse Techniken“ zu überlisten. Aber auch der Köderfisch bringt immer wieder gute Erfolge. Der Zander wird sehr viel größer als der Barsch, was ihm auch mehr Kraft im Drill verleiht. Der Zander hat einen langgestreckten, spindelförmigen Körper. Die Rückenflosse ist, wie für barschartige typisch, unterteilt in einen vorderen Teil mit Stachelstrahlen und einen völlig abgesetzten hinteren Teil mit Gliederstrahlen. Sein Maul ist mit sehr einprägenden Zähnen bestückt. Er hat 4 große Eckzähne, die wie bei einem Hund sehr auffallend sind.

Andi mit schönem 50+ Döbel

Döbel oder Alet, Eitel, Aitel (Squalius cephalus)

Ein weiterer „Friedfisch“ der uns Spinnanglern immer mehr ans Herz wächst, gerade in der Schonzeit, ist wie wir Ihn nennen, der Döbel. Er ist ein gern gesehener Gast an unseren Ruten. Der Döbel hat einen lang gestreckten und seitlich abgeflachten, torpedoförmigen Körper. Der Kopf ist sehr groß und das endständige Maul breit. Er besitzt keine Zähne. Wir fischen gerne kleine Cranks, Insektenimitate oder kleine Gummis auf den Fisch mit dem verträumten, beziehungsweise verwirrten Blick.

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