Fischfest beim Tackletest

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Fischfest beim Tackletest fertig

Der Herbst rückt immer näher und wie im Frühling die Pflanzen blühen, so blühen im Herbst die Raubfische auf. Keine andere Zeit im Jahr bringt so viel Fisch wie die rauen und oft nasskalten Tage vor dem Winter.

Vor einigen Tagen war ich deshalb mit meiner Shimano Aori 240M auf Zander. Trotz einer erfolreichen Tour mit einem 55er Belohnungszander störte mich doch etwas, die Rute.

Sie hat zwar eine super Aktion, ist leicht, sehr sensibel, wirft alles was man an sie dran hängt aber ist eben auch ein wenig kopflastig. Kurz und knapp, ich strebe nach etwas besserem.

Auch wenn der Barsch Zielfisch Nummer eins ist, lass ich mir den Zander im Herbst nicht einfach so entgehen. Es muss also neues Zandertackle her! Auf dem Markt gibt es tausend verschiedene Ruten, doch eine davon taucht in Verbindung mit dem Zander immer wieder auf. Die Rede ist von der Abu Garcia Rocksweeper, kurz auch Rocke genannt. Man hört viel Gutes, jedoch muss die Rocke einiges an Kritik einstecken.

Tackle

Ich wollte mir selbst ein Bild von der als Zauberstock titulieren Rute machen und durfte die Rocksweeper 702ML und die 902MH von einem Kumpel probefischen. Die beiden IM9 Blanks mussten sich gegen meine WFT Penzill 1.5-6.5g, Tailwalk Backhoo 632ML und Reins AjiRinger in Sachen Handling und Ködergefühl messen. Die Aori, meine aktuelle Allzweckrute, war an diesem Tag jedoch zu Hause.

40er Barsch beim Tackletest

 

Beginnend mit der 2,70m langen Rocksweeper wurden die Ruten mit all möglichen Jigköpfen getestet. Gerade bei der 2,10m Rocke angekommen wurde ein 10g Kopf montiert. Der Köder flog bis ins Nirvana, sank zu Boden und wurde kurz beschleunigt, als ein Blitz in die Angel einschlug. Ich erschrak und setzte wie vom Blitz getroffen meinen Anhieb. So einen heftigen Biss hatte ich nicht erwartet! Nach einem schönen Drill, den die 702 mit Bravour meisterte, konnte ich einen schönen 40er Barsch landen

Das muss am Fremdtackle liegen, denn ein Tag zuvor hatt ein Kollege auf meiner Reins eine weitere 40er Murmel gefangen. Das war dann wohl die Revanche.

Am Ende des Tages konnte jedoch nicht wirklich einschätzen, ob die Aori nun besser oder schlechter war.

Die Entscheidung wurde also vertagt und keine 24 Stunden später war ich wieder am Wasser. Diesmal musste die Aori mit allen gängigen Ködergewichten ihr Können unter Beweiß stellen. Zu Beginn hatte ich einige Bisse und konnte einen 30er Barsch fangen, danach war totenstille. Es war wohl die Ruhe vor dem Sturm, denn gerade als einige Angelkollegen dazu stießen, stieß ein Fisch auf meinen Köder. Anfänglich ließ sich kaum Gegenwehr spüren, sodass ich einen mittleren Barsch erwartete. Kurz vorm Ufer dann eine explosive Flucht, der Fisch war nicht zu halten. Es dauerte einige Minuten, bis der von vielen als Zander vermutete 85er Hecht den Weg in den Kescher fand.

 

Es war eine Fischreiche Woche an dessen Ende eine große Frage steht: Welche Rute wirds denn nun?

Entscheide ich mich für den Komfort einer kurzen Rute oder setze ich auf die Vorteile einer 2.70m langen Version? Wird es eine Rocksweeper, eine Shad Jigger (Fox Rage) oder doch etwas anderes? Ich werde wohl noch einiges testen müssen um wirklich Klarheit zu haben.

Bis dahin fang ich hoffentlich noch ein paar schöne Fische.

In diesem Sinne Liebe Grüße und Tight Lines

Euer Barsch-Junkie Chris

 

 

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Über den Autor

Ich heiße Christopher, bin 25 Jahre alt. Seit meinem sechtsen Lebensjahr fasziniert mich die Angelei, sodass sie nun nicht nur Hobby sondern Passion geworden ist. Jede freie Minute bin ich am Wasser - Wind und Wetter sind dabei nebensächlich. Den heimischen Stachelrittern wie Barsch und Zander stelle ich am liebsten nach, jedoch gehört auch der Hecht und der Rapfen zu meinen Beutefischen. Ende 2013 wurde ich Teamangler bei PureFishing und bin seither im Berkley-Raubfisch Team. Tight Lines Euer Chris

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