Les Bass de France

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Zum einen sollte es zum entspannen und zum anderen zum Fischen gehen. Die Sonne war auch da, denn schon am ersten Tag kam dann der nette Sonnenbrand haha. Also alles auf Anfang quasi denn braun soll man schließlich ausm Urlaub kommen wa. Die ersten Tage waren aber Die Erkundung der Gegend angesagt und auch das Suchen der ersten Spots.
Ich sage hier mit Absicht nicht die genauen Gewässer, da ich darum gebeten wurde nichts all zu breit zu treten da schon genug los ist am Wasser. Dort angeln viele, auch auf Bass und die Franzosen fressen die armen auch noch. Das erklärt auch warum die Durchschnittsgröße doch relativ klein war bei den gefangenen Bass. Die in Italien sind zwar durch die Bank größer gewesen aber in Sachen Kampfstärke liegen die Franzosen auf ganzer Linie vorne. Selbst die kleinen 20+ Viecher haben nach Leibeskräften gekämpft.

Die machten am leichten Gerät unheimlich Spaß haha. Ich bin ja glatt dafür sie wieder anzusiedeln bei uns. In Grenznähe gibt es ja erste Populationen. Aber mal zum Tackle. Wir waren auf das Fischen vom Belly Boot ausgelegt. Viel Tackle zum selektieren war auch dabei. Das wurde uns am letzten Tag ja zum Verhängnis wie ihr im andern Blogbeitrag schon lesen konntet. Darum solls aber nun nicht mehr gehen. Die Gewässer sind hier etwas anders als in Italien. Sie sind relativ flach, breit und haben auch mitten Drin komplette Bäume. Die Ränder sind gesäumt von Seerosenfeldern und genau dort haben wir mit dem Fischen begonnen. Zuerst mit Topwatersachen und normalen weightless Shads aber die Erfolge blieben ganz aus. Die ersten Fische gingen aufs Konter meiner Herdame die einfach Wacky fischte. Das war dann auch der Schlüssel des Urlaubs. 99% der Fische haben wir auf ultraleichte Wacky Rigs gefangen. Maximal beschwert mit 0,5g. Ausserdem hab ich auf kleine Spinnerbaits noch gut gefangen. Die Größen dabei schwankten sehr stark vom jeweiligen Punkt den wir befischten. Je weiter wir vom Standardweg abwichBlackbass in Frankreichen,Blackbass in Frankreich desto größer wurden auch die Fische, allerdings nahm die Anzahl auch ab. Nichtsdestotrotz waren wir erfolgreich. Bis 40cm waren gut drin, aber die ganz großen sind in der Region wirklich selten anzutreffen. Dies haben mir Ortsansässige bestätigt. Die muss man suchen und selbst die Cracks aus dem Süden suchen sich da Tagelang den Wolf. Was mich aber erstaunte war die Tatsache dass selbst die kleinen Bass sich auf 6-7 Inch Würmer stürzten und nachdem einer gebissen hat wie unsere kleinen Barsche noch 2-3 den Köder attackierten. War schon putzig anzuschauen. Was haben wir nun also als Köder genommen. Zum einen alles Mögliche an Worms und kleinen Kreaturen die man Wacky fischen konnte. Hersteller waren dabei total egal. Somit haben wir alles durch die Bank probier, von günstigen US Gummis bis zu teurem japanischen High Tech. Es wurde teils willig genommen, teils auch der High Tech zerfetzt innerhalb von Sekunden. Da waren dann die robusten Gummis echt von Vorteil. Wir fischten aber meist auch nur Stundenweise da der Urlaub ja doch im Vordergrund stand. Aus anglerischer Sicht ist Frankreich durchwachsen. Zum einen gibt’s wirklich viele Geschäfte für Tackle. Jeder kleine Puffshop im Supermarkt hat Sachen von Megabass, Smith Ltd, Duo oder Sawamura… Allerdings zu Saupreisen. Keitech kriegt man dort kaum unter 10 Euro, dafür ist Reins verdammt günstig mit 4-5 Euro. Da muss man schon die Augen offen halten oder einiges dabei haben. Vom Angeln selbst ist es sehr schön, wenn auch schwierig wenn nicht alle Bedingungen stimmen. Dazu aber mehr im nächsten Report.

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Über den Autor

Ich bin Andi, Saarländer seit 33 Jahren, und immer auf der Suche nach der neuen Herausforderung

1 Kommentar bei"Les Bass de France"

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