Tailwalk C632L Special Edition

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Willkommen zum Rutentest der Tailwalk Del Sol C632L SP,
der zweite Test der Special Edition der Del Sol Serie. Diese Rute ist was für das feine fischen mit kleinsten Ködern und Rigs bis 7 Gramm.

Das Light und Ultra Light Angeln ist gerade mächtig im Trend, ich jedoch fische es aus Leidenschaft und da fällt die Tailwalk C632L SP genau in meinen Bereich. Mit der Baitcaster macht es umso mehr Spaß. Jedoch muss man auch sagen, dass gerade die leichten Köder an der Baitcaster dem Angler mehr abverlangen und ab einem gewissen Gewicht es auch zu umständlich ist.

Ich möchte hier aber nicht zu weit abschweifen da es um den Rutentest der Tailwalk C632L SP geht.  In die Wertung fließen meine eigenen Erfahrungen und Eindrücke mit ein.

Das Design der C632L SP

Die C632L SP fügt sich von der Optik komplett in die Del Sol Special Edition Reihe ein. Die Carbon Optik ist sehr ansprechend. Durch die rote Zierwicklung wirkt sie nicht langweilig oder zu eintönig.

Verbaut wurde ein Fuji ESC Trigger Rollenhalter ( reel seat) und der Duplon Griff ist nicht wie in der alten Del Sol Serie geteilt, sondern durchgehend. Es wurden auch keine Micro Guide Ringe verbaut, sondern hochwertige Fuji SIC Guide Ringe so das auch mal ein nicht so perfekt gewordener Knoten den Wurf der leichten Köder abbremst.

Leider gibt es bei vielen neuen Rutenmodellen keine Hakenöse mehr, was ich sehr schade finde.  Dabei gehen auch die Geschmäcker der Angler auseinander. Wer jedoch einen Baitholder sucht kann diesen ja für kleines Geld nachrüsten.

 

Die Details

Modell: Del Sol C632L SP
Hersteller: Tailwalk
Typ: Baitcast
Länge (ft / m): 6´3“ / 1,91 m
Power: Light
Aktion/Taper: Regular-Fast
Wurfgewicht (oz / g) 1/8 – 1/4 oz / 3,5 – 7 g
Empfohlene Schnurstärke (lbs / kg) 6 – 12 lbs / 2,7 – 6 kg
Teilung: 2 teilig
Gewicht: 96 g
Zubehör: Stofffutteral mit Reisverschluss
Modell Rutentest
S632ML klick
C632L klick

 

Mein Test Setup

Gerade bei den leichteren Baits im UL und L Bereich kommt es auf ein gut abgestimmtes Tackle Setup an um die leichten und meist kleinen Baits gut und entspannt werfen zu können. Das Tackle muss daher aufeinander abgestimmt werden. Hier ist es nicht wie bei einer Spinning Rute bei der man doch mehr Freiheiten hat wenn man kein Perfektionist ist oder zu viel Geld für eine Rolle hat.

Aber zurück zu meinem Setup. Ich fischte die Del Sol C632L mit einer Daiwa Liberto Pixy 68L und einer Tailwalk Super Elan 73 MGL. Beide waren mit der Tailwalk Power Eye PeeWee WX4 Lime Green bespult.

Hersteller Modell Tuned Line
Daiwa PX86L Ja PeeWee 0.6 (8lb)
Tailwalk Super Elan 73 MGL Nein PeeWee 0.8 (10 lb)

 

An beiden Rollen ließen sich die Rigs und Baits gut fischen. Es muss jedoch gesagt werden, dass beide Baitcast Rollen schon dem höheren Preissegment angehören und für leichte Gewichte ausgelegt sind.

Der Test

Getestet wurde die Rute an Alt-Armen des Rheins und am Neckar, sowie unserem Vereinssee  und am Edersee. Die L Rute ist für den Hauptstrom nicht geeignet, was aufgrund der Daten zu erkennen ist. An Bächen oder schnell fliesenden Abschnitten sollte man darauf achten, dass man keine Baits benutzt die zu viel Druck unter Wasser verursachen (z.B. Crankbaits, Spinner).

Am meisten Spaß hatte ich mit dieser Rute im Stillwasser, wo sie richtig gut performte.

Sie ist eine kleine Finesse Waffe für Light Baitcast Einsteiger.

Am liebsten fischte ich leichte Baits, Jigs und Rigs wie den 1“ Flash-J Huddle am 2 g Jighead oder leichte Texas Rigs mit Tungsten Bullets.  Auch ein 3“ Flash-J Huddle und ein 5 g DEKA Jig #2 ging noch zu führen und fing seine Fische. Im Drill war die Rute sehr sicher.

Das leichte Drop-Shot Angeln macht auch Spaß. Es ist zwar vom Ufer aus immer etwas umständlich die meist langen Drop-Shot Vorfächer mit einer kurzen Rute zu fischen, aber es funktioniert.

Hardbaits wurden von uns auch gefischt. Am liebsten hatte ich die Speahead Ryuki 60s, die kleinen Lucky Craft Pointer 56, den Illex Squirrel 61, den Illex Tiny Fry 50, den Duo Spearhead Ryuki 60S und kleine Cranks ala Chubby (wie geschrieben nicht in stark fließenden Gewässern).

Der sensible Blank gibt mir immer die Rückmeldung was gerade unter Wasser passiert. Jeder noch so kleine Zuppler wird direkt an mich weitergeleitet und so sollte das auch sein.

 

Fazit:

Wenn man sich auf die L Baitcasterei einlässt und das Setup stimmt ist die Tailwalk C632L eine richtige Spaßrute im mittleren Preissegment. Auch größere Fische konnte ich gut drillen,  jedoch muss die Bremse der Baitcast Rolle dementsprechend eingestellt werden. Egal ob Softbaits oder Hardbaits die Rolle ist ne echte Allrounder im Light Bereich.
Ich kann sagen, dass die Rute mir echt gut gefällt und ich sie mit gutem Gewissen weiter empfehlen kann und es auch schon getan habe.

Beziehen könnt Ihr die Rute bei Nippon-Tackle.com, wo es auch einige der genannten Baits gibt.

 

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Über den Autor

Ich heiße Andreas und bin Baujahr 1981. Ich bin Chefblogger hier auf Barsch-Junkie.de . – Angeln ist für mich mehr als nur ein Hobby, es ist Leidenschaft und Lifestyle. Das Fischen mit modernen Methoden und Baits auf Barsch sind mein Steckenpferd. Neben den Barschen sind die anderen Räuber unserer heimischen Gewässer immer einen Ausflug wert. In diesem Sinne Tight Lines.

7 Kommentare bei"Tailwalk C632L Special Edition"

  1. Constantin

    Hi geiler Bericht, wollte mal fragen : Suche eine Baitcaster für Köder 5-20g und Rute 2,70m, brauche Reichweite-der Rhein ist mein Gebiet. P.s.Schnur Empfehlung.

  2. Moin Andi und Crew,

    sehr schöner und ausführlicher Testbericht. Kleine Kritik, im Video ist der gesprochene Teil sehr schlecht zu verstehen, lasst doch einfach die Musik weg und schneide es kompakter wenn es geht. Mich hätten eure Ausführungen mehr Interessiert als die Background-Musik. Ansonsten TOP

    Viele Grüße Marco

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