Zu Besuch in Italien – Von Black Bass und Frühjahrgewittern

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Ich liebe ja die Gegend da oben im Norden Total und bei den verschiedenen Abstechern in die südlichen Orte der Emilia Romagna hat sich doch deutlich gezeigt wie aus ländlichem Flair, schnell urbaner Betoncharme werden kann. Es ist ja nicht immer nur alles Heiterkeit. Es gab auch Schattenseiten. Wenn man nun bedenkt dass die angebliche Klimaerwärmung stattfindet, waren bei unserer Ankunft die Bass fast überall schon mit dem Nestbau beschäftigt. Ich habe noch nie so etwas schwieriges an Fischen erlebt. Im Gegensatz zu Barschen und Zandern, gehen Schwarzbarsche aber zurück zum Nest wenn man sie dort released wo ihr Nest in der nähe ist.  Aber zurück zum Kontext. Sascha und ich waren am ersten Tag in der Nähe des Hauses geblieben und es war ein wirklich lauer Tag im Frühjahr. Es war nicht wirklich warm, aber es reichte dass ich mir trotz Wolken in nur zwei Stunden gewaltig den Pelz verbrannt habe. Es gab aber für mich den ersten Fisch des Trips. Kein Riese, aber Fisch ist Fisch.

Italien Schwarzbarsch Urlaub

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg per Pedes einige Gewässer abzuklappern und auch Sascha schaffte es seinen ersten kapitalen Fisch zu fangen. Ich vermute fast er war nur marginal länger als den Wurm. Ich versuchte derweil den etwas größen Exemplaren in diesem Pond auf die einzig funktionierende Weise auf die Schuppen zu rücken. Es war aber mehr als schwierig. Es ist aber fast wie bei Menschen. Irgendwann setzt das Hirn aus und die Hormono steuern einen. Ein Fisch ist auch einfach nur ein Mensch. Die Zeit verging wieder schneller als einen lieb ist und die ersten Tage waren schon vorbei.

Donnerstags gings dann nach San Domaso in den recht frisch eröffneten Lurefishingplanet. Dort wurde ein sehr schöner Shop auf die Beine gestellt in dem ihr in Sachen Black Flagg und den anderen Produkten der T2 Familie voll auf eure Kosten kommt. Das Zentrum bildet dabei ein schöner Testpool. Kommt wirklich gut in den Hellen Räumen. Sehr übersichtlich und strukturiert. In den Schaukästen stehen Rollen von Daiwa, Abu und Lews. Dort verbrachten wir einige Stunden damit durch die Regale zu schmökern und auch noch etwas zu fachsimpeln. Sascha hat sich dann seine erste Nicht JDM Rute zugelegt und ach herrje, was soll ich sagen, dann war der Knoten geplatzt und es klappte auch mit den Fischen bei ihm.

Es blieb aber immer noch ein hartes Unterfangen. Ich danke an dieser Stelle Mutter Natur und dem vorgezogenen Spawn. Also hieß es experimentieren und viel versuchen um es dann doch zu schaffen ihnen auf die Schuppen zu rücken. nach der ersten Woche waren es dann doch schon eine ganze Menge wenn man die Konditionen bedenkt.

In der zweiten Woche trafen wir uns noch zu einem Trip an die Adria zum Rockfishing. Im Vorfeld hat Livio aber schon gesagt dass es schwer werden dürfte da das Wasser noch recht kalt sei. War eine ganz neue Erfahrung und mir wurde dann noch der einzige Fisch des Abends vergönnt. Ein gefleckter Wolfsbarsch hat sich an der Ax Craw von Reins vergriffen. War ein schönes Erlebnis und für diese Jahreszeit auch eine ordentliche Größe der Art.

Die nächsten 3 Tage wurde noch genutzt und wirklich alle freien Minuten den Bass nachgestellt. Teilweise bis in die Nacht. Gerade diese Stunden waren doch ein wirkliches Erlebnis und auch erfolgreich. Da freue ich mich doch glatt auf den 2017er Italien Trip.

Das beeindruckende Somemrgewitter in den Bergen brachte dann auch noch einige verdammt schöne Bilder hervor die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Über den Autor

Ich bin Andi, Saarländer seit 33 Jahren, und immer auf der Suche nach der neuen Herausforderung

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