Das Drop-Shot Angeln

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Das Drop-Shot Angeln

Das Drop-Shot-Angeln ist eine Methode zum Angeln von Raubfischen. Mit dieser Methode können Zander, Barsche und Hechte gefangen werden. Ein hoher Erfolg des Drop-Shot-Angelns wird vor allem in stark befischten Gewässern beobachtet.

Das Drop Shot (Undershoot Rig / Downshoot Rig)-Angeln ist eine der „Finesse Methoden“, die im Osten der USA entstanden ist. Vermutlich wurde das Drop-Shot-Angeln in den 1970er Jahren entwickelt. 1997 wurde es das erste Mal im Bereich des professionellen Angeln erwähnt. In Japan setzte sich der Begriff „Tsunekichi-Rig“ durch. 1998 wurde das Drop-Shot-Angeln bei den Bassmaster Classics in New Mexiko vorgestellt. Im Jahr 1999 gewann Seiji Kato zwei große Turniere, in den USA, bei denen er fast ausschließlich mit dem Drop-Shot Rig fischte.

Merkmale

Zuerst wurde das Drop-Shot Rig vom Boot zum Vertikal-Angeln genutzt. Bald darauf erkannte man aber auch die Vorzüge für das Angeln vom Ufer aus. Das Besondere am Drop-Shot Angeln ist, dass sich der Haken frei vom Bleigewicht bewegen kann. Der Fisch muss also nicht noch zusätzlich das Bleigewicht mit einsaugen. Der Köder kann mit speziellen Bleien in einem individuellen Abstand zum Blei angeboten werden. Damit ist es mögliche, unterschiedliche Wassertiefen sehr gut abzusuchen. Man braucht zum Drop-Shot Angeln nicht viel, Haken, Fluocarbon, Blei & Köder.

 

Drop-Shot vom Ufer

Angelt man vom Boot aus, spielt der Abstand zwischen Blei und Haken keine wesentliche Rolle. Aufgrund unserer erhöhten Position im Boot kann der Köder stets in einem passenden Winkel zur Schnur und zu uns selbst gehalten werden. Wenn wir vom Ufer aus angeln, dann müssen wir den Köder weiter weg vom Blei montieren, weil der Auswurfwinkel den Köder ansonsten zu nahe am Boden präsentieren würde. Das Drop-Shot Rig ist ein Rig das ich nicht zum Suchen empfehlen kann, da es meist sehr langsam geführt wird. In dieser Langsamkeit steckt aber der Erfolg dieser Methode: Man kann einen Spot sehr gut ausfischen. Was ist zu tun, wenn die Fische keinen Hunger haben? Oftmals wird der Fisch gereizt, so dass er genervt zupacken wird, um seine Ruhe zu bekommen.

Das Drop-Shot Rig kann man nicht nur auf Barsch einsetzen – auch wenn dieses Einsatzgebiet vielleicht das bekannteste bei uns in Deutschland ist. Es ist auch eine gute Methode um zum Beispiel Zandern, Hechten oder sogar Wallern nachzustellen. Jedoch muss dann das Rig dementsprechend angepasst werden.

 

Die Drop-Shot Bleie

dropshotbleie

Mittlerweile gibt es Drop-Shot Bleie wie Sand am Meer. Fast jeder größere Hersteller für Angelutensielien hat seine Bleie am Start die nur darauf warten vom Potenziellen Käufer gekauft zu werden.
Es gibt jedoch auch bei den Bleien den ein oder anderen Unterschied sei es in der Form oder das Blei an sich.

 

  • Blei
  • Tungsten/Wolfram

 

Das Tungsten/Wolfram Blei bietet bei gleichem Gewicht deutlich kleiner als herkömmliche Drop-Shot Gewichte aus Blei. Jedoch ist der Preis höher als bei den normalen Bleigewichten.
Das normale Bleigewicht braucht mehr Masse bei gleichen Gewicht als das Tungsten/Wolfram Blei, jedoch kann man sich die Bleie selber Gießen oder recht Günstig Kaufen.

 

Nun noch zu den Formen es gibt Unterschiedliche, die alle eine andere Eigenschaft haben. Zuerst wollen wir das für das Drop-Shot Rig vielleicht meist verbreitetste Blei vorstellen das Stabblei. Es hat eine längliche Form was sich Perfekt auf weichem Boden anbieten lässt da es nicht so sehr im Schlamm festsetzt wie z.B. das Birnenblei. Ein weiterer vorteil ist das das Stabblei beim Drop-Shotten immer wieder sich aufstellt und wieder umfällt, bei Spezieller Führung Kippelt es immer und haucht so dem Köder der darüberschwebt ein Interessantes Spiel ein.
Das Birnen und Rundblei nutze ich wenn ich weit heraus muss z.B. vom Ufer, sie Fliegen meines erachtens Besser als die Stabbleie, jedoch fehlt Ihnen das Kippeln der Stabbleie.

 

Hakenformen

hakenformenFür das Drop-Shot Angeln kann man jede Art von Hakenformen nutzen die im Finesse bereich zu finden sind. Je nach Köderart und Anköderung wird mann die Haken wählen. Ich nutze für Köder bis ca. 10 cm. Einfache Rund Haken wie z.B. den VanFook DS-21R Down Shot Single Red. Für Würmer nutze ich gerne Wide Gap Haken in den zum Köder Passenden Größen da ich den Köder auch vor Kraut schützen kann. Am meisten werden für das Drop-Shot Rig folgende Hakenformen genutzt.

  • Circle Hooks
  • Wide Gap Hooks
  • Stand Out Hooks
  • Worm Hooks

 

Anköderung

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Durch die Verschiedenen Hakenformen ergibt sich die ein oder andere Art seinen Köder auf den Haken zu bringen.

Nosehook: Hierbei wird der Köder durch den Kopf/Nase gestochen. Der Köder behält durch diese Anköderung sein Spiel da der Köderkörper nicht durch einen Starren Haken behindert wird. Wie oben geschrieben nutze ich diese Anködervariante bei Ködern bis ca. 10cm.

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Textposed: Diese Anködervariante nutze ich gerne bei Würmern mir einem Wide Gap Haken. Da die Hakenspitze weiter hinten ist als bei einem Circle Hook wird bei einem Gummiwurm z.B. die Hakenspitze weiter hinten am Köder heraustreten. Wenn man den Aufgezogenen Gummiköder dann noch die Hakenspitze ein wenig unter die Gummihaut sticht wird der Haken auch kein Kraut fangen. Keine Angst unsere Fische schaffen es den Haken freizulegen und sich sicher zu Haken (wie gesagt nur ganz leicht in den Köder einstechen).

 

 

Köder

dropshotbaitsAls Köder kann man beim Drop-Shot Angeln fast alles nehmen, vom Naturköder wie Wurm oder auch kleinem Fisch bis zu den verschiedensten Gummiködern. Ich jedoch nutze gerne Gummiwürmer, Kreature Baits und schlanke Gummifische am liebsten mit V-Tail oder Pinntail. Die Köderfrage ist also eine Persönliche vorliebe was mögen eure Fische bei euch, denn nicht immer fängt ein Köder in allen Gewässern.

 

 

 

 

Knoten

Noch vor einiger Zeit wurde oft der Palomarknoten für das Drop-Shot Angeln empfohlen, nur stand nicht immer der Haken Perfekt ab, und er war nicht immer leicht zu binden.Ich nutze den gedrehten Blutknoten. Eine Anleitung findet Ihr den Video.

[youtube]WHhRN46YfGo[/youtube]

 

Schleifen, Zittern und Jigen

Zur Führung des Drop-Shot Rigs gibt es verschiedene Methoden. Bei Schleifen hält man das Rig auf Spannung und macht immer kleine Kurbelumdrehungen. Das Blei schleift so am Grund und wirbelt immer etwas Sediment auf. Währenddessen bewegt sich der Gummiköder darüber in einer reizvollen Weise. Bei Zittern wird nach dem der Köder ausgeworfen wurde die freie Schnur durch das Zittern des Handgelenks bewegt. Dadurch kommt der Köder in Bewegung. Hierbei ist es wichtig, Pausen einzulegen, damit der Köder auch zum Grund sinken kann. Es gibt auch Leute die das Drop-Shot Rig jiggen. Jedoch hatte ich bei dieser Führung sehr oft Bisse auf das Blei. Und wenn man schon jiggt, dann kann man auch auf das normale Jigen umsteigen.

Wenn man mit Hechten rechnen muss oder es mit dem Drop-Shot Rig auf Hecht abgesehen hat, kann man das Rig auch mit einem dünnen 7×7 Stahl zusammenstellen. Dann sollte der Haken mit zwei kleinen Quetschhülsen fixiert werden, so dass er gerade noch rotieren kann.

Ihr seht das Drop-Shot Rig ist sehr vielfältig von seiner Art. Das Einzige was eventuell etwas anstrengend ist, ist für mich das sehr langsame Führen. Ich bin da einfach zu hitzig. Das ist aber nur mein persönliches Empfinden.

[youtube]4JLRYjenbHM[/youtube]

 

 

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Über den Autor

Ich heiße Andreas und bin Baujahr 1981. Ich bin Chefblogger hier auf Barsch-Junkie.de . – Angeln ist für mich mehr als nur ein Hobby, es ist Leidenschaft und Lifestyle. Das Fischen mit modernen Methoden und Baits auf Barsch sind mein Steckenpferd. Neben den Barschen sind die anderen Räuber unserer heimischen Gewässer immer einen Ausflug wert. In diesem Sinne Tight Lines.

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